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13. Ahrenshooper Filmnächte
Mittwoch, 06. September 2017 19:00   
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06.09.-09.09.2017 | THE GRAND Ahrenshoop

Gesamtproduktion, technische Umsetzung incl. Filmvorführtechnik, Inszenierung der Eröffnung und der Preisverleihung mit anschließender Filmparty, Rahmenprogramm, Design der Werbemittel, im Auftrag der Kurverwaltung Ahrenshoop
 

„Die beste aller Welten“ im Ostseebad Ahrenshoop

Am Samstag, den 09.09.2017, gingen die 13. Ahrenshooper Filmnächte mit viel Filmprominenz, zwei überzeugenden Gewinnerbeiträgen und einer rauschenden Filmparty zu Ende. Der Film „Die beste aller Welten“ von Regisseur Adrian Goiginger räumte sowohl den Publikumspreis, als auch den Jurypreis ab und kann damit als großer Gewinner des Abends gelten. Über den neu ins Leben gerufenen Förderpreis für das beste Drehbuch/ Regie konnte sich der Film „Fremde Tochter“ (u.a. mit Heike Makatsch) von Stephan Lacant freuen. Tosenden Beifall der Filmschaffenden und des filminteressierten Publikums gab es aber nicht nur für die Gewinnerbeiträge, sondern auch beim Konzert von „stringNbase“ auf der anschließenden Filmparty.

Bevor am Abend die Preisverleihung als krönender Abschluss der 13. Ahrenshooper Filmnächte auf dem Programm stand, lockte bereits ab 16:00 Uhr der dritte Film aus dem Sonderprogramm zahlreiche Zuschauer in das THE GRAND. In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Lukas wurde das Drama „Die Frau von früher“ gezeigt. Zu Gast war mit Stefan Kolditz einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands (u.a. „Unsere Mütter, unsere Väter“), der sich im anschließenden Filmgespräch den Fragen vom interessierten Publikum stellte.

Unterhaltsame und bewegende Filmbeiträge, eine persönliche Gesprächsatmosphäre mit den jeweiligen Regisseuren, Autoren sowie Darstellern und das alles bei dem einzigartigen Ostseepanorama – mit diesem Rezept konnten schon in den vergangenen Tagen zahlreiche Zuschauer der Filmnächte begeistert werden.

Den Höhepunkt stellte aber sicher die anschließende Preisverleihung dar und so war der Ballsaal im THE GRAND Ahrenshoop auch gut gefüllt. Die Anwesenden warteten gespannt auf die Entscheidung der Jury für den „Besten Film“, den „Förderpreis“ für das beste Drehbuch und natürlich auch auf den Gewinnerfilm des Publikumspreises. Der beste Film aus Jury- und aus Publikumssicht war „Die beste aller Welten“. Das Drama erzählt die bewegende Geschichte vom kleinen Adrian (Jeremy Miliker), der eine schwierige Kindheit durchlebt. Die Mutter (Verena Altenberger) ist drogenabhängig, sorgt jedoch gut für ihren Sohn. Sie ist getrieben zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch, doch sie weiß, dass sie clean werden muss, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Regisseur Adrian Goiginger hat mit diesem Filmseine eigene Kindheit verarbeitet und damit sowohl das Publikum, als auch die Jury um Schauspieler Henry Hübchen und Filmjournalist Knut Elstermann in seinen Bann gezogen. Michael Pink, einer der Hauptdarsteller des Films, war in Ahrenshoop persönlich vor Ort und nahm begeistert die beiden Preise entgegen.

Über den Förderpreis, den die Kurverwaltung Ahrenshoop gemeinsam mit dem Künstlerhaus Lukas für ein herausragendes Drehbuch ausgelobt hat, konnte sich der Film „Fremde Tochter“ freuen. Das nachdenklich stimmende Drama handelt von der Liebe zwischen der 17-jährigen Lena (Elisa Schlott) und dem Moslem Farid (Hassan Akkouch). Als Lena dann aber ungewollt schwanger wird, freundet sie sich mit der Vorstellung an, zum muslimischen Glauben überzutreten. Ihre alleinerziehende Mutter Hannah (Heike Makatsch) versucht sie verzweifelt davon abzubringen. Regisseur Stephan Lacant gewinnt damit einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas inkl. 1.000 € Stipendiengeld. Gut möglich also, dass das nächster Drehbuch aus seiner Feder im Ostseebad entsteht.

Für die musikalische Note an diesem Abend sorgte das Hamburger Projekt „stringNbase“, das im Rahmen der Filmparty beste E-Violinenklänge zum Besten gab. So ging für die Besucher mit der Ostsee im Rücken, mit elektronischen Klängen im Ohr und den kulinarischen Köstlichkeiten des Buffets im Bauch ein ereignisreicher Abend zu Ende.

Ein durchgehend positives Feedback zieht auch der Kurdirektor Roland Völcker. „Noch nie in den letzten 13.  Jahren kamen so viele Besucher zu den Filmen. Sie liebes Publikum können sich jetzt schon auf die 14. Ahrenshooper Filmnächte im nächsten Jahr freuen.“